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Wie weiter auf den Streuobstwiesen?

Wie geht es weiter auf den Streuobstwiesen in Rothenstein und Oelknitz?

Wiesen mit schönen Obstbäumen haben eine lange Tradition in Rothenstein und Oelknitz, aber fast überall sind die Bäume in die Jahre gekommen, krank oder ganz verschwunden. Im Jahr 2021 hat unsere Gemeinde einen Schritt zum Neuanfang gemacht. Mit einem Projektantrag im Landeswettbewerb „Mehr Natur in Dorf und Stadt“ bekamen wir die Fördermittel für Neuanpflanzungen und noch vor Weihnachten 2021 konnten 35 junge Apfelbäume auf der Kirchwiese in Rothenstein und auf der Wiese neben der Kuhweide in Oelknitz gepflanzt werden. Auch auf privater Fläche konnten mittlerweile 5 neue Obstbäume über das Förderprogramm angepflanzt werden.

Fotos: Alte Sorten – Neue Bewohner auf den Streuobstwiesen

Nun ist aber das Neupflanzen leichter als das nachhaltige Pflegen und Entwickeln. Für 2023 konnten noch restliche Landes-Fördermittel eingesetzt werden, damit sich eine professionelle Baumwartin um die „Erziehung“ der Jungbäume kümmert. Die Firma “Obstschere” aus Kahla hat bereits begonnen, die jungen Apfelbäume in Form zu bringen. Dabei fallen auch schon mal einige Blütenansätze der Schere zum Opfer. Aber keine Sorge, dass soll so sein, denn die jungen Bäume sollen möglichst noch keine Früchte tragen, sondern erstmal Zeit und Kraft zum Wachstum haben.

 

Foto: Junger Apfelbaum nach dem ersten Schnitt

Damit wir wirklich einen nachhaltigen Neuanfang der Streuobstwiesen-Kultur in unseren Dörfern haben, werden noch mehr Bemühungen nötig sein. Auch die alten Baumbestände auf den beiden Wiesen müssen dringend saniert und auch von Misteln befreit werden, damit die Obstwiesen langfristig eine gute Chance haben. Hierfür werden wir uns weiterhin auch beim Land Thüringen um entsprechende Förderprogramme bemühen.

Wichtig ist in Zukunft aber auch, dass überhaupt wieder Interesse am lokalen Obst da ist und Äpfel geschätzt werden. Falls Sie selber Obstbäume haben und die vielleicht auch in diesem Jahr gut tragen – denken Sie doch jetzt schon mal daran, ob Sie vielleicht beim Apfelfest im Herbst die mobile Mostpresse nutzen möchten um lagerfähigen Saft zu bekommen!
Wenn Ihre Bäume dringend Pflege brauchen, Sie sich aber mit dem Schneiden nicht so gut auskennen – wenden Sie sich gern an den Verein „DAS DORF Rothenstein-Oelknitz e.V.“ und bei genügend Nachfrage würden wir für den kommenden Winter gerne eine Schulung vor Ort bei uns in der Gemeinde organisieren.

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